Genau hinsehen beim Ökostromvergleich

20 August 2010 von Christian Kommentieren »

Grüne Energie boomt – doch öko ist nicht gleich öko

Umweltgerechte Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien erfreut vermehrter Beliebtheit – doch die Zertifizierungen der einzelnen Ökostromprodukte enthalten unterschiedliche Aussagen. Wenn Verbraucher Ökostrom vergleichen, sollten Sie demnach genau auf die Art des Öko-Labels achten, das den begehrten Stromtarif ziert – denn sogar herkömmlich gewonnener Strom kann mittels eines RECS-Zertifikats als Ökostrom deklariert. Dass dem so ist, gründet sich auf der Tatsache der uneinheitlichen Gütesiegel in Deutschland für Strom aus Wasser, Wind oder Wärme. Ein Ökostromvergleich ist daher dringend nicht nur hinsichtlich günstiger Strompreise, sondern auch bezüglich der Herkunft der Energie empfohlen.

Zahlreiche Labels für Erneuerbare Energien

Vom ok-power- über das Grüner Strom Label, das Siegel der Landesgewerbeanstalt Bayern bis hin zu TÜV-Zertifikaten, die nochmaligen Aufgliederungen unterliegen, erstreckt sich die Palette an Beurkundungen von Ökostrom. Sie sind alle legal, doch die Aussagen nicht einheitlich. Bei einem Ökostromvergleich können Sie ersehen, ob der Strom zu vollen 100 Prozent regenerativ gewonnen wird oder ein Teil Ihrer Stromkosten in weitere Forschung oder Anlagenausbau auf diesem Gebiet führen. Wer auf Nummer sicher gehen will, muss Ökostrom vergleichen und sich Gedanken darüber machen, in welchem Umfang er gerne klimafreundliche Energie geliefert bekommen möchte.

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